Hier also eine kleine Zusammenstellung von fälschungsgefährdetem Zubehör und wie man es von den Fälschungen unterscheiden kann.

Zunächst muss ich zur Erläuterung sagen, dass die Originale sich auf allen Fotos immer rechts befinden, die Replikate immer links. Sie sind stets durch einen kleinen Abstand voneinander getrennt.

Die Auflistung ist natürlich nicht vollständig, aber wir werden uns Mühe geben, sie regelmäßig zu erweitern.

Kleiner Hinweis für c/p-Spezialisten: Die Bilder sind gegen Missbrauch geschützt. Unberechtigte Verwendung zieht zivilrechtliche Folgen nach sich.



Beginnen wir mit der Serie "Erkennst du deinen Schlumpf":

Beim Replika mit den unterschiedlich großen Löchern ist das mittlere Loch minimal kleiner als beim Original.

Bei der Blume gibt es sowohl unterschiedliche Replis als auch unterschiedliche Originale. Hier ist ganz wichtig: Das Original mit Gussabdruck leuchtet unter UV-Licht, das Original ohne Gussabdruck bleibt dunkel. Die Blütenblätter des Originals sind im Gegensatz zu denen des Replis scharf konturiert.
Auch beim Spiegel gibt es mehrere Originale und Replikate. Allerdings wäre es zu komplex, dies hier alles aufzuführen. Hier ist in erster Linie wichtig, dass in der Regel die Rückseite des Originalspiegels im Gegensatz zum Repli rauh ist. Ebenso ist der Abriss unten am Stielende des Originalspiegels viel ausgeprägter als der des Replis und in der Regel haben die Originalspiegel einen Gussabdruck am Übergang vom Stiel zum Spiegel.
Weiter mit der "Olympiade der Schlümpfe":

Bei den Stelzen ist es wichtig, dass die Pins von den Originalen erheblich mehr abgerundet sind als die der Replis. Die Gussabdrücke an den Fußstützen sind nur oberflächlich eingestanzt, die Innenflächen glänzen. Beim Repli ist der Gussabdruck ziemlich stark abgebildet und das Material der Innenseiten unterscheidet sich nicht vom restlichen Kunststoff. Auch sind die Abrisse am oberen Teil der originalen Stelzen nur noch ansatzweise zu sehen, meist faserig ausgerissen. Bei den Replika stehen richtiggehende "Plastikknubbel" ab.

Beim Seil sind die Einsteckpins ebenso wie bei den Stelzen viel abgerundeter wie beim Repli (wobei es einige unterschiedliche Replikate gibt; hier ist nur eins abgebildet). Unter anderem schließt der Griff des Originals viel dichter an den Händen ab als das Repli-Seil.
Beim Löffel ist ebenfalls der Einsteckpin um einiges runder als der des Replis. Der Original-Löffel hat seinen Abriss, in der Regel schön sichtbar, unterhalb des Griffs, der Abriss des Replis ist schlecht sichtbar direkt an der Seite des Griffs. Auch ist das Material des Originals um einiges strukturierter als der des Replikats.

Was das Ei angeht, so sei gleich vorab gesagt, dass sowohl ein hellrotes als auch ein dunkelrotes Original existiert. Allerdings fällt es mir beim Ei am schwierigsten die Originalmerkmale zu beschreiben. Die Oberflächenstruktur ist beim Original wesentlich besser ausgeprägt als die des Replikats. Es fühlt sich wachsartig an, während das Replikat sich eher nach glattem Kunststoff anfühlt. Der Gussabdruck des Originals ist allerdings um einiges glatter als der des Replis, der sich in der Struktur kaum von der des restlichen Eies unterscheidet.

Die falsche Negerkusshälfte lässt sich relativ leicht erkennen.

Die Tropfen auf dem Original haben viel verschwommenere Konturen als das Replikat. Der Gussabdruck auf der Innenseite ist viel größer und das obere Loch für den Einsteckpin ist mittiger angeordnet als bei der Fälschung. Ein ganz bestimmendes Merkmal ist die umlaufende Innennaht, die beim Repli gänzlich fehlt.

Weiter geht es mit dem Schirm des Regenkobolds:

Auch hier ist es etwas komplex. Mittlerweile sind uns drei gängige Replikate bekannt. Eins hat in der Innenseite eine spiegelverkehrte 2. Ein weiteres Repli ohne Zahl in der Innenseite, siehe abgebildetes Foto. Und ein ziemlich neues Repli mit drei Kreisen in der Innenseite. Die wichtigen Echtheitskriterien sind wie folgt:

- Sehr dünner, abgerundeter Rand

- Schwarze Pünktchen im Plastik (klein wie Mückendreck)

- Wenn man den Schirm gegen das Licht hält, leuchtet es direkt durch die Streben (und nicht daneben, wie bei den Replikaten)

- Das Original leuchtet unter UV-Licht, das Repli nicht.

- Beim Original laufen nicht wie beim Repli alle Streben direkt zur Mitte.

- Das Original hat im Gegensatz zum Replikat einen schön sichtbaren Abrisspunkt an der Seite des Schirmrandes.

- Es existieren originale Schirme mit und ohne Zahlen (bisher sind uns spiegelverkehrte 1, 2, 3 und die doppelte 8 bekannt)

Kommen wir zur Serie "Biene Maja":

Die Originalflügel von Maja und Willi haben charakteristische Merkmale am Einsteckpin.

Am Pinende sollte eine kleine Vertiefung zu sehen sein und auf halber Höhe des Pins ein spürbarer Absatz (Naht). Teilweise sind im oberen Teil des Pins Lufteinschlüsse zu erkennen, die allerdings auch nachgemacht werden. Es gibt aber auch Originale ohne diese Luftblasen.

Die Flügel selber sind beim Original auf der Außenseite glatt und auf der Innenseite rauh, beim Repli beidseitig rauh.

Die Helme von Oberst und Paul Emsig sind ähnlich zu beschreiben.

Die Abrisspunkte auf den Rückseiten sind bei beiden Fälschungen tiefer angesetzt als bei den Originalen. Bei Paul ist dieser sogar bis zur Helmkante heruntergerutscht.

In der Innenseite der Helme sind bei beiden Replikaten ein doppelter Ring zu erkennen, diesen gibt es bei den Originalen nicht.

Das Plastik der Originalhelme leuchtet hell durch, wenn man sie gegen eine Lichtquelle hält, das Plastik der Replikate bleibt dunkel.

Zur Serie "Donalds flotte Familie":

Zum Körbchen vom Trick gibt es mehrere Fälschungen. Man kann sie meist gut am Muster erkennen. Wenn dieses sehr gleichmäßig und scharf konturiert ist, handelt es sich um eine Fälschung. Das Original hat ein ziemlich "verwaschenes" Muster. Wichtig ist die Lage des Abrisspunktes. Dieser muss beim Original an der Seite des Körbchens sein und zwar etwas neben der Gussnaht.

Die "Happy Hippos" von 1988:

Die Originalkappe des Beach Boys hat hinten einen sichtbaren Abrisspunkt, der dem Repli fehlt. In der Innenseite befinden sich beim Original rechts und links horizontale Stege und hinten zwei vertikale Stege. Bei der Fälschung sind keinerlei Stege vorhanden.

Bei der Taucherbrille ist ganz einfach zu sagen, dass das Original vorn mittig einen Abrisspunkt hat, der der Fälschung fehlt.

Die Brille des Hippi Hippo hat den Abriss seitlich sichtbar in der Mitte des Bügels und der Kunststoff der Brille ist mehr oberflächenstrukturiert als der des Replis.

Ganz wichtig ist allerdings die Form des Bügelendes, die beim Original viel eckiger als die der Fälschung ausfällt.

Die Originalflosse hat bis auf ganz wenige Ausnahmen einen schlecht sichtbaren umlaufenden Ring im Knöchelbereich. Auch das Plastik ist beim Original um einiges glänzender und glatter als das der Fälschung.

Das rote Ei vom Marino

Im roten Original-Ei befindet sich eine K-Nummer, die 1 bis 12 sein kann. Allerdings befinden sich auch in den Replikaten K-Nummern, die aber im Gegensatz zu denen im Original-Ei sehr stark abgebildet sind. Ganz wichtig hierbei ist, dass das originale rote Ei auf der Seite liegen bleibt, die Fälschung richtet sich wieder auf. Das rote originale Ei hat oben in der Aufsteckvorrichtung für das Sprungbrett einen schönen glatten Abrisspunkt (Innenring), beim Replika ist dieser meist aufgerauht. Zudem fehlt beim Replika der innere Kreis.

Die Bälle der Fussballschlümpfe

- Beim losen Ball der Fussballschlümpfe gibt es verschiedene Originalbälle. Es existieren drei verschiedene Gussabdrücke, von klein über mittel bis groß. Uns ist der lose Ball nur als Fälschung mit kleinem Gussbdruck bekannt, siehe linker Ball im Foto. Beim Original sind die Fünf- und Sechsecke tiefer ausgeprägt als bei der Fälschung. Die Naht des Originalballes trennt die Fünf- und Sechsecke schön gleichmäßig im Gegensatz zu der Naht bei der Fälschung, wo sie leicht gegeneinander verschoben sind.

- Für den steckbaren Ball gilt bei der Naht das Gleiche wie beim losen Ball. Hier ist ein sehr wichtiges Echtheitsmerkmal, dass der originale Ball im Gegenlicht stark durchscheint, die Fälschung bleibt dunkel.

Indianerjunge:

Das Weiß des originalen Indianerjungen leuchtet unter UV-Licht viel heller als das der Fälschung. Ein ganz entscheidendes Erkennungsmerkmal ist das "H.K." unter den Füßen des Originals, welches bei der Fälschung nicht vorhanden ist.

Junge im Hasenkostüm

Bei den Hasenkindern ist ihre Herkunft bis heute ungewiss/unbekannt. Sicher ist allerdings, dass sie mit größter Wahrscheinlichkeit aus Frankreich stammen. Uns liegt nur ein Dentalrepli vom Jungen im Hasenkostüm vor. Erkennen kann man es an dem typischen gelblichen Dentalmaterial. Der Boden des Hasenjungen weist keine klare Naht auf, sondern eine verschwommene, unstrukturierte Oberfläche (siehe Foto).

Dark Laser Black Edition

Bei der BE wird der hellblaue Dark Laser einfach mit dunkelgrauer Farbe übermalt. Daher ist das Repli relativ leicht zu outen, da bei ihm die Knie und Ellbogen gänzlich grau übermalt sind, beim Original hier meistens der weiße Rohling durchschimmert. Bei näherem Betrachten kann man es auch an den Augen erkennen, die meistens schlechter konturiert sind als die des Originals.




 

 

Kleiner Link zu weiteren Tipps:

  Die Fälschungszentrale - Hilfe bei allen Fragen zu Ü-Ei-Fälschungen

 

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